Bescheidenheit ist nicht Schanghais Stärke. Seit Oktober wird an der technisch aufwändigsten und wohl bislang auch teuersten Formel-1-Strecke der Welt gebaut. [mehr]
Tilke zu Sport1: "Shanghai wird schwer zu fahren sein" [mehr]
Bald startet die Formel 1. Die meisten reden dann vom Weltmeister, niemand aber von Hermann Tilke, den Rennstreckenbauer [mehr]
Bescheidenheit ist nicht Schanghais Stärke. Sie ist die reichste und größte Stadt Chinas. Sie kokettiert gerne mit dem Etikett "größte Baustelle der Welt". Hier fährt der erste kommerziell genutzte Transrapid der Welt, das höchste Gebäude Asiens entsteht in der Hafenmetropole, und auch der nächste Superlativ lässt nicht mehr lange auf sich warten. Seit Oktober vergangenen Jahres wird an der technisch aufwändigsten und wohl bislang auch teuersten Formel-1-Strecke der Welt gebaut. "Eins ist sicher: Das wird eine Riesen-Attraktion", schwärmt Xu Jian, der bei der Unternehmensberatung Roland Berger das Vermarktungskonzept der über 240 Millionen Dollar teuren Strecke entwickelt hat. Nach nur 18 Monaten Bauzeit - auch das ein Rekord - soll die Piste 2004 fertig sein und dann möglichst schnell auch Profit abwerfen.